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(Mit uns) Schlitten fahren... aber richtig!10.02.2021

von RA Christian Sitter

 

Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben sollten, meine Damen und Herren, liebe Mitstreiter, ja es ist Winter. Ja, in Gotha hatten wir heute -25° Celsius. Ja, der Schnee liegt hoch. So war es - jedenfalls am Rande des Thüringer Waldes - immer schon und so wird es wohl noch eine Weile bleiben, auch wenn TV-Experten wie Mojib Latif schon im Jahr 2000 vollmundig verkündet haben, es werde künftig infolge des Klimawandels keine kalten Winter mehr geben: "Uns droht eine Heißzeit", meint er. Nun, jeder wie er meint.

Was mich aber so richtig stört, sind Schlagzeilen in der bebilderten Boulevardpresse. da war von "Kältemonster", "Arktisnacht" oder ähnlichen Gräulichkeiten die Rede. Für uns Thüringer, importierte Linke oder Grüne vielleicht ausgenommen, sind diese Temperaturen nicht "montrös", der Schnee nicht "extrem". Wir lachen über diese Panikmache, schippen unsere Autos frei und sind morgens pünktlich bei der Arbeit. Vielleicht ist es ja das, was unsere modernen Zeitgeistreiter so stört.

 

Herzlich gelacht habe ich aber über ein Bild in der "Berliner Morgenpost" vor einigen Tagen. Da war doch tatsächlich ein Schlitten abgebildet, wie wir ihn schon als Kinder hatten. Umrundet war wer aber mit Warnhinweisen wie

  • "Festes Schuhwerk und warme Kleidung gehören zur Standardausrüstung. Mindestens so wichtig ist das Tragen eines Helms."
  • "Zum Lenken Oberkörper in die Kurve neigen"
  • "Rechts aufsteigen, rechts abfahren" (ups? Darf man das im Deutschland des Jahres 2021 noch so unbefangen sagen?)
  • "Richtig sitzen: eine Hand an der Schnur, mit der anderen Hand am hinteren Ende des Schlittens. Beide Füße sind am oder knapp über dem Boden"...

 

Undsoweiterundsofort.

 

Wow. Hätten wir das vor 30/40 Jahren gewußt, wären wir wohl nicht gerodelt, denn wenn das soooo gefährlich ist... aber wir sind stattdessen jeden Abhang runtergefetzt, hatten Spaß ohne Ende, wenn wir in den Schnee fielen, sind wir laut lachend wieder aufgestanden, blaue Flecken haben wir zu Hause stolz Mama gezeigt... kurz: über solche Willi Wichtigs, die uns wohl am liebsten noch erklären würden, wie wir CO2arm atmen, hätten wir uns schon damals schlappgelacht. Wir tun es auch heute. Wie sagte doch der altrömische Geschichtsschreiber Tacitus in den "Annalen" so vortrefflich: je korrupter der Staat, desto mehr Gesetze macht er.

 

In diesem Sinne: Freiheit statt Sozialismus. Haben Sie eine schlöne Woche, bleiben Sie gesund uns uns gewogen.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Christian Sitter

Spitzenglättung, oder: geht uns bald das Licht aus?02.02.2021

von RA Christian Sitter

 

Hätten Sie es gewusst? Am 8. Januar 2021 stand Europa kurz vor einem Zusammenbruch des Stromnetzes. Über- und Unterspannungen in Teilnetzen in Rumänien ließen auch in Bulgarien, Griechenland, Kroatien und der Türkei einen Black-out zu befürchten. Deren Netze wurden aus dem europäischen Verbund aus gekoppelt, ihre Kraftwerke versorgten nur noch heimische Verbraucher. In Österreich wechselten Krankenhäuser in den Notstrombetrieb, sogar in Frankreich und Italien wurde in Industriebetrieben die Stromversorgung unterbrochen. Es bestand keine Black-out Gefahr, noch nicht, schrieb der Focus. Auch die Süddeutsche und das Handelsblatt berichteten. Schon im Jahr 2019 gab es an drei Tagen hintereinander im deutschen Netz zu wenig Strom, um die Nötigefrequenz von 50 Hz konstant zu halten. Beide Male konnte ein Totalausfall, allerdings nur knapp, noch einmal verhindert werden. 

Diese beiden Vorfälle führen uns deutlich vor Augen, was es für unsere Industrie künftig bedeuten könnte, wenn Deutschland sowohl auf Kern- als auch auf Kohlekraft verzichtet. Strom kann man entgegen der Auffassung populärer grüner Politikerinnen eben nicht lagern. Wir müssen ihn genau in dem Moment produzieren, in dem wir ihn brauchen. Nur allergrößte Enthusiasten können glaubten, dass sich die Energieversorgung unseres Landes, vor allem seiner Industrie, ausschließlich durch grünen Strom beherrschen lassen. Der Atomausstieg steht im kommenden Jahr an, während die für die Netzstabilität so wichtigen Hochspannungsleitungen zwischen den norddeutschen Windparks und dem Süden des Landes vorsichtig formuliert weit hinter dem Zeitplan zurückliegen.

 

Spagat im politischen Niemandsland: die CDU muss den unerträglichen Schmusekurs mit den Linken sofort beenden!29.01.2021

von unserem Vorstandsmitglied Dipl. Ing. Arch. Eija Anita Tirkkonen

 

Die Landtagswahl findet nun doch nicht am 25. April statt wie heilig versprochen, als der Stabilitätspakt geschmiedet wurde.

Schon damals war klar, dass die CDU durch den unausgegorenen Pakt mit der Rot-Rot-Grünen Minderheitsregierung nur verlieren konnte. Je länger der Pakt dauert desto größer die Verluste an christlich demokratischer Glaubwürdigkeit. Nach der Wahl zum Ministerpräsidenten nannte Bodo Ramelow den Stabilitätspakt "den Thüringer Weg". Ein Versuch den Stabilitätspakt mit der CDU zu etablieren? CDU kann nun weder Opposition noch Regierung. Ein Spagat im politischen Niemandsland, das nur misslingen kann.

Mario Voigt hat sich in die Niederungen des Linken Narrativs begeben. Das Mantra  "Erst das Land, dann die Partei" ist in Wirklichkeit auf den Kopf gestellt.

An erster Stelle steht die Brandmauer zu AfD. Sie bestimmt welche Anträge im Landtag eingereicht werden und welche nicht. Keine öffentliche substanzielle Debatte mehr, keine Gewissensentscheidungen und schon gar keine geheimen Wahlen. Die parlamentarischen Gepflogenheiten sind obsolet geworden. Die Auslotung der Mehrheitsfähigkeit geschieht ausnahmslos vorab hinter geschlossenen Türen. Nicht nur die CDU ist Verlierer, sondern der Pakt fördert Demokratieverdrossenheit und verhindert jede zukunftsweisende Wirtschaftsentwicklung des Landes.

Das überparteiliche Wohl des Landes ist eine Mär. Die Linke hat eine völlig andere Vorstellung von dem "Wohle des Landes" als die CDU! Welche Verpflichtung kann es für die CDU geben, der Minderheitsregierung des Bodo Ramelow immer wieder durch Mehrheiten den Machterhalt zu sichern? Für einen Ministerpräsidenten, der es durch Merkels Hintertür auf die Bühne doch noch schaffte und anschließend  durch Selbstherrlichkeit aufgefallen ist. Die bekannten Eskapaden um Stinkefinger, herablassende Titulierungen und unreifes Mobilgaming während wichtigen Sitzungen über Coronamaßnahmen, die komplette Wirtschaftsbranchen an den Rand des Ruins treiben, bringen eine Gleichgültigkeit zum Vorschein, die erschreckt.

Die CDU braucht Persönlichkeiten, die den unerträglichen Schmusekurs verlassen und diesen Ministerpräsidenten demaskieren.

Lass das mal den Papa machen... oder etwa nicht? Nicht alles, was vom Staat kommt, hilft dem Bürger25.01.2021

von RA Christian Sitter

 

Ich gebe es ja zu: ich wollte mich heute mal wieder so richtig ärgern. Und was macht man da? Man schaut in die Bild-Zeitung...

Die nimmt heute Müslilegende Seitenbacher aufs Korn: was hat der Schwabenopi aus der Werbung Böses getan? Er hat sein Vollkorn-Früchtemüsli vom Markt genommen. Dieses kostete für 1000 g 3,79 €. Dafür brachte er das angeblich neue Frucht Müsli auf den Markt, und dies kostete dann schon für 750 g 4,99 €.

Das war ein satter Schluck aus der Pulle und bescherte Seitenbacher ein Plus von satten 75 %.

Es kam, wie es kommen musste: Verbraucherschützer traten auf den Plan und forderten staatliche Maßnahmen. Die "Bild" lässt einen Mitarbeiter von der Verbraucherzentrale Hamburg zu Wort kommen, der lauthals beklagt, Verbraucher könnten sich gegen die "Weniger drin, Preis gleich-Masche" nicht wehren, denn solche Trickserein seien beim normalen Einkauf kaum zu bemerken. Der Mann wortwörtlich: "umso wichtiger wäre es, die Konsumenten von Seiten der Politik nicht länger im Stich zu lassen".

 

Bumm. Der hat gesessen.

 

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